Liebesschloss mit Gravur – Geschichte und Herkunft

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Eine verbogene Laterne unter der Last der vielen Liebesschlösser

Milvinisches Märchen
Um ein Liebesschloss, insbesondere mit einer Liebesschloss Gravur, möglichst über dem Portal eines Liebesschlosses befestigt zu wissen bedarf es keiner umkehrenden Relationen der Liebenden, sondern vielmehr eines fachmännisch versierten Graveurs, der um die Kunst der Schloss Gravur bewandert ist und seine Dienste als Geschenkidee für Verliebte feilbietet.

Diese Offerte der Schloss Gravur bezieht sich nicht auf ein Liebesschloss, wie man sich das Lustschloss Louis IXV. vorstellt, sondern um die Gravur eines verschließbaren Schlosses aus Eisen, in dem Liebende ihre Namen in Eisen graviert wissen wollen.
Sie wollen ihre Namen auf die Ewigkeit miteinander verschmolzen sehen und entscheiden sich so – der Tradition aus Italien folgend – für eine Gravur ihrer Namen als Liebesschloss Gravur, auf dass diese ihre Liebe dergestalt verbräme, dass nichts sie einander zu trennen vermag.

Dieser symbolträchtige Liebesbeweis fand in Rom auf der Ponte Milvio im vergangenen Jahrtausend seinen Ursprung, als einst ein edler Mann um die Gunst seiner Holden buhlte und sie dadurch gewann, dass er die Namen beider in ein eisernes Schloss gravierte und die Holde auf der Ponte Milvio, der Milvinischen Brücke, traf. Dort – symbolträchtig über allen Wassern gelagert und das Bindeglied der geistigen Ebenen signifizierend – kniete der edle Mann vor der Holden darnieder und öffnete sein Herz, konnektierte das ihrige und beide brachten gemeinsam das Schloss mit ihren Insignien auf dem Geländer der Milvinischen Brücke an als Zeichen ihrer Liebe, die überidisch im Flussgrund verankert werden sollte.

Ein rotes Liebesschloss mit Gravur

Ein rotes Liebesschloss mit Gravur © Diamandi.de

Diesen prozedualen Liebesbeweis besiegelten beide mit dem Werfen des Schlüssels in den Fluss und das gemeinsame Aussprechen der Worte „Per sempre insieme!“ Übersetzen kann man diese drei Worte treffend mit „Für immer eins“, wobei das eine das andere nicht ausschließt, sondern beide vereint – in Harmonie und homogener Strukturierung.

Den in mündlicher Tradition überlieferten weiteren Verlauf des Liebespaares aus dem vergangenen Jahrtausend dürfen wir entnehmen, dass beide in Glückseligkeit und vollendeter Kompatibilität bis an ihr Lebensende miteinander nicht nur das verinnerlichte Wissen um den Fortbestand ihrer Liebe pflegten, sondern diese Liebe gar selber lebten und sich gegenseitig einander versicherten.

War es wohl dergestalt, dass in beiden mit dem Liebesbeweis durch ein Liebesschloss auf der Milvinischen Brücke eine Glut in beider Herzen entfachte, die – just entfacht – beide Herzen derart entzündete, dass sie einander brauchten täglich gar. So wurde ihnen rasch gewahr, dass die Herzen füreinander gestimmt waren und das eines das andere braucht – wie Antibiotika täglich: gegen die entzündeten Herzen. Und beide waren sich Zeit ihres Lebens sicher, dass die Glut, die sie im Herze füreinander trugen, in den Tod weitergereicht würde. Aber so sind sie nicht gestorben – leben sie noch heute….

Welche Haltung Attitüde mag hinter dem Brauch stecken, an Brücken in ganz Europa Liebesschlösser (mit Gravur versehene Metallschlösser zweier sich Liebenden) zu befestigen und gemeinsam mit dem Spruch „Für immer eins“ den Schlüssel für dieses Schloss in den Fluss, der ihnen zu Füssen liegt, zu werfen?
Kann es gar angehen, dass die Liebenden den Fluss unter sich als symbolischen Fluss der Zeit sehen und sich in ihr gemeinsam verewigen wollen oder verhält es sich derart, dass der letzte Kodex zum Brechen ihres Bannes hinfort gespült werde, wie der Schlüssel mit dem sich durch das Land schlängelnden Fluss mitgezogen wird? Soll damit der Bund, den die Liebenden schließen gleichwohl immerdar im Fluss der Gezeiten durch die Äonen des kosmolythischen Einerleis gleiten, damit er wahrhaft wirklich werde wie Wünsche virulent verifizierbar werden wollen?

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Schlossgravur als Zeichen der ewigen Liebe © diamandi.de

Vielleicht ist dieser Brauch des letzten Jahrhunderts auf anachronistisch anmutende Riten des Mittelalters zurückzuführen, in denen der edle Ritter einer holden Maid seine Ehrerbietung kundtat und diese Haltung mit einem gravierten Schloss, das er an der Milvischen Brücke in Rom befestigte. So war es einst gar Kaiser Konstantin selber, der vor der Schlacht, die Rom gegen seine Widersacher führte, das göttliche Zeichen eines Kelches am Himmel über der Brücke gesehen haben soll. Dieses Zeichen verhieß ihm den Sieg, den er im 3. Jahrhundert auch durch die rechte Deutung des Zeichens gewann.

Wo auch immer der Ursprung dieser Sitte, die sich in ganz Europa verbreitet hat, zu suchen ist – fest steht, dass Liebespaare mit dieser Zuneigungsbekundung ihre Liebe festigen und sie mit dem Wegwerfen des Schlüssels untrennbar machen wollen.

Den Gravur-Fachmann für Schlösser haben die Liebenden in diesen Geschenke Shop gefunden. Ihr Herzbegehr können Sie mit einer Gravur eines Liebesschlosses als Geschenkidee für Verliebte → hier in variantenreicher Vielfalt bestellen.

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Ein Kommentar zu Liebesschloss mit Gravur – Geschichte und Herkunft

  1. Danny sagt:

    So ein Schloss wollten wir auch schon immer machen und ich glaube, dass ich jetzt einfach mal eines gravieren lasse und mein Freund damit überraschen. Ich denke, dass das richtig schön wird.

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